Wer soll dir folgen, wenn unklar ist, WER DU BIST?

Besser so: Du spinnst kein Seemansgarn, sondern gibst Impulse, bietest Lösungswege an und gewinnst so Verbündete für deine Sache.

Im Zentrum: Deine Besonderheit – mit allen Ecken und Kanten.

Erinnerst du dich noch, warum du gestartet bist?

Egal, ob du ein Unternehmen gründen, ein neues Produkt entwickeln oder ein soziales Anliegen voranbringen willst, dein ursprünglicher Antrieb ist der Funke, der auch andere ansteckt und der den Unterschied macht. Je mehr diese ursprüngliche Idee im Alltag untergeht, je weniger scharf sie formuliert und bei der Wahl von Sprache und Kommunikationsmitteln beachtet wird, umso eher gehst du im Stimmengewirr anderer Unternehmen unter.

Ein starker Markenkern ist die Basis für Anziehung, Strahlkraft und Identität. Wenn er konsquent angewendet wird. Und sind wir mal ehrlich: Die an die Wand geschriebenen Leitsätze der Unternehmenskultur können das ebenso wenig leisten, wie die mehrere hundert Seiten langen Brand-Manuals in deinem Aktenschrank.

Je klarer, je erkennbarer, je polarisierender deine Besonderheit ist, umso leichter lässt sie sich anwenden. Und umso leichter kannst du sicherstellen, dass deine Kommunikation auf deine Unternehmensziele einzahlt. Denn so gerne wir auch kommunizieren – Unternehmenskommunikation machen wir nicht nur aus Spaß an der Sache, sondern, weil wir mit ihr etwas erreichen wollen.

Markenkern, Persönlichkeit, USP – alles eins?

Sicher nicht. Die wenigsten Organisationen sind überall gleich gut aufgestellt. Aber in einem Bereich bist du fähig, Besonderes zu erreichen, ein Bereich macht dir besonderen Spaß und es lässt sich so eine Kennzahl finden, mit der du den Fortschritt einfach messen kannst – ja genau, 1 Kennzahl. Du willst ja voran kommen und dich nicht in Auslegungen verirren.

Die Konzentration auf diese eine Sache – in der Schnittmenge zwischen Exzellenz, Spaß und Messbarkeit – ist es, die eine Besonderheit anwendbar, erkennbar und damit nutzbar macht. Alles andere ist Ablenkung.

 

Ist die Konzentration auf 1 Besonderheit noch zeitgemäß?

Mehr denn je. Die Aufmerksamkeitsspanne ist niedrig, Inhalte müssen schnell über Signale zu vermitteln und erkennbar sein, Konsistenz hilft bei der Orientierung. Nach Außen und Innen muss klar sein: Wer bist Du? Wofür stehst du? Warum sollte sich jemanden für dich und deine Lösungen interessieren?

Gleichzeitig ist transmediale Kommunikation gefragt. Ohne definierten Kern zur Orientierung widersprechen sich Kanäle und Themen schnell. Eine klare Besonderheit macht deine Sprache überall persönlich, glaubwürdig und wiedererkennbar.

Die Vorstellung, genau festlegen zu können, welche Menschen du wo erreichst, hat sich meiner Meinung nach erledigt. Es ist auch nicht zielführend. Grundsätzlich könnte jeder Mensch dein Kunde oder bester Weiterempfehler sein, ob Studentin, Aufsichtsratvorsitzende, Professorin oder Arbeitslose. Die einzige Art, dein Angebot sicher und klar zuzuschneiden, ist über die eigenständige Ansprache. Nicht individuell auf die jeweilige „Zielgruppe“ (ein scheußliches Wort) zugeschnitten, sondern so individuell wie du, die Urheberin der Kommunikation. Das passt dann nicht jedem, schafft aber loyale Mitstreiter.

Klappt das auf Anhieb?

Eine individuelle Sprache muss du üben. Das gelingt dir umso leichter, je klarer du vorher entschieden hat, wie du kommunizieren willst.

Und ob du Menschen erreichst, die genau zu deinem Angebot passen oder eben nicht, musst du ausprobieren und gegebenenfalls deine Ansprache ändern. Mit Annahme, Test und Anpassung kommst du weiter als mit theoretischen Marktforschungs-Ergebnissen.

Nun zu Dir …

Was macht dich besonders? Wollen wir es gemeinsam herausfinden und dafür sorgen, dass deine Kommunikation nie wieder langweilig klingt?

Dann sollten wir zusammenarbeiten.